Traumritter die 1.

Veröffentlicht auf von bEcCa

Es war einmal ein junger mann, der seitdem er träumen konnte nur von einem träumte. Jede Nacht träumte er davon, auf einem hohen Ross zureiten und eine große burg zu besitzen. So hatte er bereits mit sieben Jahren angefangen geschickt leute auf dem Markt zubestehlen. Seine Familie war arm und er hätte sich niemals auch nur einen Esel leisten können. Das erbeutete Geld bewarte er gut versteckt und sicher auf und erzählte niemandem davon und von dem, was er sich erträumte. Nie wurde er erwischt und mit den Jahren wurde er immer geschickter. Er stahl nie alles immer nur ein wenig, sodass nie auffiel, wenn etwas fehlte. Als er 15 war ging er bei einem Schmied in die Lehre und lernte dessen Handwerk. Schließlich hatte er seinen Meister gemacht und war nun selber Schmied, arbeitete aber immer noch bei seinem Meister.

Oft hatte er während seiner Lehre Rüstungen ausgebeult und sein Meiterwerk war eine prächtige Rüstung mit einem sauber gearbeitetem Ketten Hemd und einem glanzvollen Schwert. Dies alles hatte ein oft mürrischer alter aber auch reicher greis in auftrag gegeben. Jeden Handwerker der Stadt hatte er schon als schlecht geschimpft und nie war er mit einer arbeit zu frieden, nur die arbeit des jungen schmieds zauberte ihm ein Staunen ins Gesicht, denn während er bei der Arbeit war dachte er immer nur daran, wie es wohl sei ein Ritter zu sein und schmiedete insgeheim immer seine Traumrüstung.

Seit jeher spricht man von jenem vertraümten jungen Mann, wie von einem Helden, denn er war trotz eines schweren Lebens auf die richtige Bahn gekommen und hat etws geschaft, was vor ihm keiner vermochte: einen alten mürrischen greis glücklich machen!

 

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